Weingut Emrich-Schönleber
Soonwaldstraße 10a
55569 Monzingen
Anbaugebiet: Nahe
Telefon: +49 6751 2733
Telefax: +49 6751 4864
Internet: www.emrich-schoenleber.com
Inhaber: Werner Schönleber
Kellermeister: Werner + Frank Schönleber
Bewirtschaftete Anbaufläche: 15.00 ha
Besucherinformation:
Öffnungszeiten: Mo.-Fr.: 8.00-12.00 und 13.30-18.00 Uhr. Sa.: 9.00-12.00 und 13.30-16.00 Uhr. nach Vereinbarung
Das Weingut liegt in der Gemeinde Monzingen im deutschen Anbaugebiet Nahe.
Es gibt zwar schon seit über 250 Jahren Weinbau in der Familie, die eigentliche Entwicklung zum Weingut heutiger Prägung begann jedoch erst Ende der 60er Jahre. Seit dem vergrößerte sich die Weinbergsfläche von damals zwei auf nunmehr 15 Hektar, die heute zu 80% mit der Rebsorte Riesling bestockt sind. Werner Schönleber und sein Sohn Frank erzeugen ihn in allen Geschmacksrichtungen und Qualitäten.
Von der Familie Emrich wurde an der Nahe bereits seit Mitte des 18. Jahrhunderts Weinbau betrieben. Wilhelm Schönleber, der Vater des heutigen Besitzers, heiratete in das Weingut ein.
Im Auf und Ab der Weingeschichte genossen die Monzinger Steilhänge Anfang des 19. Jahrhunderts schon einmal allerhöchstes Ansehen. Auch Johann Wolfgang von Goethe hielt das allgegenwärtige Lob in seinen Notizen fest: "Nun rühmte die Gesellschaft einen in ihrer Gegend wachsenden Wein, den ,Monzinger' genannt. Er soll sich leicht und angenehm wegtrinken, aber doch, ehe man sich versieht, zu Kopfe steigen. Er war zu schön empfohlen, als dass wir nicht gewünscht hätten, ihn zu kosten und uns an ihm zu prüfen."
Was damals galt, gilt auch noch heute: Die hiesigen Rieslinge tanzen stets leichtfüßig und verspielt über die Zunge und animieren mit ihrer rassigen Fruchtsäure zum Weitertrinken. Auf den stark schieferhaltigen Gesteinsböden wachsen filigrane, feinfruchtige Rieslinge mit beeindruckendem mineralischem Rückgrat, die mittlerweile wieder zu Weltruf gelangt sind.
Das Weingut genießt mittlerweile nicht nur in Deutschland Kultstatus.
Späte selektive Lese, schonende Pressung der Trauben, kühle Vergärung und sorgsamer Weinausbau, mit dem Vorsatz möglichst wenig Einfluss auf die eigene Entfaltung des Weines zu nehmen, gewähren die bestmögliche Entwicklung und Bewahrung der Terroir-geprägten Frucht und Mineralik der Weine.
Kurz: Hier macht der Weinberg den Wein. Im Keller hingegen wird möglichst wenig Einfluss genommen, um die individuelle Entfaltung eines jeden Weines zu ermöglichen. Das Hauptziel des Weinguts ist stets das Potential der Lage, der Rebsorte und der Jahreswitterung möglichst optimal in die Flasche zu bringen.
Bewertungen der Weine auf www.weinplus.de
Nahe
Grauburgunder, Weißwein, QbA, Trocken, -S-, 11.50 €
Unverkostet ()
Riesling, Weißwein, QbA, Lenz
Sehr gut (84)
Riesling, Weißwein, QbA, Trocken
Sehr gut (82)
Riesling, Weißwein, QbA, Trocken, Mineral
Ausgezeichnet (85)
Weißburgunder, Weißwein, QbA, Trocken, 9.50 €
Unverkostet ()
Nahe: Monzingen
Frühlingsplätzchen, Riesling, Weißwein, Auslese, 26.00 €
Ausgezeichnet (85)
Frühlingsplätzchen, Riesling, Weißwein, QbA, Großes Gewächs, 26.00 €
Hervorragend (91+)
Frühlingsplätzchen, Riesling, Weißwein, QbA, Trocken
Ausgezeichnet (86)
Frühlingsplätzchen, Riesling, Weißwein, Spätlese, 14.00 €
Ausgezeichnet (86)
Halenberg, Riesling, Weißwein, Auslese, 22.00 €
Ausgezeichnet (88)
Halenberg, Riesling, Weißwein, Beerenauslese, 59.00 €
Unverkostet ()
Halenberg, Riesling, Weißwein, Eiswein, 69.00 €
Unverkostet ()
Halenberg, Riesling, Weißwein, Kabinett, 9.50 €
Sehr gut (81)
Halenberg, Riesling, Weißwein, QbA, -R-
Ausgezeichnet (88+)
Halenberg, Riesling, Weißwein, QbA, Trocken, 16.00 €
Ausgezeichnet (89)
Halenberg, Riesling, Weißwein, QbA, Trocken, Großes Gewächs, 28.00 €
Hervorragend (94)
Halenberg, Riesling, Weißwein, Spätlese
Ausgezeichnet (87)
Monzinger Halenberg
Größe: 7,7 ha
Steilheit 25-60 %
Boden: Verwitterung des Rotliegenden,Konglomerat aus blaugrauem Schiefer mit Quarzit und Kiesel, im Steilhang sehr kiesig bis bis sandig, kaum Lehm
Kein anderer Wein der Nahe hat eine vergleichbare Präsenz in der Geschichte wie der Monzinger. Schon im 18.Jhdt. erwähnt der " Rgeinische Antiquarius" die Geschichte einer Lieferung von 500 Flaschen Monzinger Weins nach Ostindien.
In der preußischen Klassifikation zur Weinsteuer von 1820 wurde nur Monzingen in die Plasse II gelistet und galt damit als das am höchsten bewertete Rebland an der Nahe.
Die kleinste Lage Monzingens ist ausschließlich mit Riesling bestockt; mit 5 ha ist der Löwenanteil im Besitz des Weinguts Emrich-Schönleber. Nach Süden ausgerichtet und mit bis zu 70% Steigung, verlangt der Halenberg, mit seinem steinigen, von blauem Schiefer und Quarzit geprägten Boden, den Reben einiges ab. Zwangsläufig müssen diese im Sommer immer wieder um ihr Wasser kämpfen. Die Trauben bleiben so kleinbeeriger und entwickeln ein ganz besonders feines Aroma.
Typisch für den Halenberg ist seine fein strukturierte mineralische Art. Häufig finden wir Aromen, die an reife Grapefruit und andere Südfrüchte erinnern. Mit etwas Reife entwickeln die Weine ihre typische würzig-kräutrige Aromatik.
Die Weine